Wir beraten Familien, aber auch sozialpädagogische und psychologische Fachkräfte, Lehrer, Großeltern, Erzieher, Lebenspartner, etc., d.h. alle die mit dem Kind/Jugendlichen zu tun haben.
Verstehen eines komplexen Problems schafft meist schon erste Entlastung.
Nach Zusammenführung der verschiedenen diagnostischen Blickwinkel erarbeiten wir zusammen mit den Beteiligten einen mehrperspektivischen Verständnisrahmen. Dies wirkt entlastend und schafft den Boden für neue Erfahrungen und Handlungsperspektiven und damit langfristig für eine positive Entwicklung des Kindes/Jugendlichen und der Familie.
Eindimensionale Hilfeansätze werden komplexen Problemkonstellationen nicht gerecht. Statt dessen sind mehrere parallele Handlungsansätze erforderlich.
Aus den Erkenntnissen, die wir auf der Basis einer mehrperspektivischen Diagnostik gewonnen haben, entwickeln wir gemeinsam mit den Beteiligten konstruktive praxisrelevante Lösungsvorschläge und integrieren diese zu einem mehrdimensionalen Hilfekonzept. Die vorgeschlagenen Bewältigungsstrategien und Entlastungsmöglichkeiten stützen sich auf praktische Erfahrungen und basieren gleichzeitig auf wissenschaftlich-fachlichen Erkenntnissen. Dabei werden die Selbsthilfe-Kräfte der Familien und ihres Umfeldes soweit wie möglich mit einbezogen.
Wir beraten hypothesengeleitet im Rahmen eines prozessorientierten Hilfekonzeptes.
Die diagnostischen Einsichten verstehen wir dabei als Arbeitshypothesen, die wir gemeinsam mit den Familien und Fachkräften im Alltag überprüfen. Denn nur im Alltag zeigt sich, ob sich die pädagogisch-therapeutischen Strategien bewähren können. Dabei geben wir nicht vorschnell auf, sondern begleiten solange, bis sich passende Strategien gefunden haben.