Wir beleuchten die Situation des Kindes oder Jugendlichen und seiner Familien
Umfassend | Aus der Sicht unterschiedlicher Lebensbereiche (pädagogischer Alltag, Schule, Familie und soziales Umfeld) | |
Systematisch | Anhand von gezielt konstruierten Standardsituationen, die möglichst exakt die Anforderungen des täglichen Lebens widerspiegeln Schulanforderungen, Tagespflichten, Spielsituationen, Konkurrenzsituationen, etc.) und somit diagnostische Erkenntnisse im Alltag ermöglichen und überprüfen | |
Fundiert | Auf der Basis von jahrelangen Erfahrungen, die wir wissenschaftlich-theoretisch aufbereitet haben | |
Mehr-Perspektivisch | Aus verschiedenen theoretischen Blickwinkeln (u.a. Pädagogik, Verhaltenstherapie, Tiefenpsychologie und Psychodynamik, systemische Sicht, medizinisch-psychiatrische Sicht | |
Multi-Professionell | Durch Fachkräfte verschiedener interdisziplinär zusammen arbeitender Fachrichtungen | |
Integrativ | Mit dem Ziel Beobachtungen möglichst ganzheitlich zusammenzuführen | |
Handlungsrelevant | Um konkrete praxisrelevante Empfehlungen zu erarbeiten, die den Anforderungen des Alltags standhalten können |
Auf dieser Grundlage entsteht ein erweiterter mehrperspektivischer Verständnisrahmen, der eine Neueinschätzung der Problemlage ermöglicht und wieder Handlungsspielräume möglich macht. Er dient als Grundlage für ein Mehrdimensionales Hilfekonzept. Es können neue Entwicklungsperspektiven aufgezeigt werden, die für die Beteiligten möglichst entlastend wirken, neue Erfahrungen und Handlungsalternativen eröffnen und ihre Kompetenzen entscheidend stärken.
Nach Auswertung der bereits vorhandenen Unterlagen prüfen wir, welche weitere Diagnostik noch erforderlich ist.
Beispiele:
Je nach individueller Problemlage kann Diagnostik sowohl ambulant als auch im Rahmen eines stationären oder teilstationären Clearingaufenthalts erfolgen.
Ein stationärer oder teilstationärer Clearing-Aufenthalt ermöglicht besonders intensive diagnostische Beurteilung über einen längeren individuell zu bestimmenden Zeitraum hinweg. Dies ist zum Beispiel dann erforderlich, wenn eine besonders komplexe Problemlage vorliegt, die Familie und/oder das Umfeld bereits an ihre Grenzen geraten sind und/oder die Situation bereits zur krisenhaften Zuspitzung eskaliert ist.
Clearing erfolgt im Rahmen eines zeitlich befristeten teilstationären oder stationären Aufenthalts je nach Problemlage über einen Zeitraum von vier Wochen bis zu drei Monaten.
Kinder und Jugendliche nehmen die pädagogisch-therapeutischen Angebote von Haus Fichtenhalde und ggf. der angegliederten Schule für Erziehungshilfe in Anspruch. Gleichzeitig begleiten wir ihre Situation und die der Familie durch intensive diagnostische Beobachtungen und Beurteilungen. Erste diagnostische Erkenntnisse und Empfehlungen werden im Alltag überprüft, um zu einem mehrdimensionalen Hilfekonzept zu gelangen.