Indikation - Zu betreuender Personenkreis (Zielgruppen)

Unser Hilfeangebot ist an Kinder, Jugendliche und deren Familien gerichtet, die einen erhöhten Erziehungsbedarf haben und in einer so belastenden Situation leben, dass eine ambulante Hilfe (Beratung, Therapie) nicht ausreicht. Die familiären Beziehungen müssen aber tragfähig genug sein, dass ein Verbleib der Kinder und Jugendlichen in ihrer Familie mit entsprechender sozial-, heilpädagogischer und therapeutischer Hilfestellung möglich erscheint.
Indikation für Erziehungshilfen besteht z.B.:

  • bei jungen Menschen, bei denen ein außerordentlich hoher und spezieller Erziehungsbedarf besteht und die Ressourcen der Herkunftsfamilie und des sozialen Umfeldes nicht mehr ausreichen, um den jungen Menschen zu erziehen und in seiner Persönlichkeitsentwicklung zu fördern
  • bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit
  • Verhaltens- und emotionalen Störungen (z.B. ADS/ADHS, Störungen des Sozialverhaltens und der Emotionen, depressive Störungen)
  • Verhaltensauffälligkeiten mit körperlichen Störungen und Faktoren
  • Reaktiven Störungen (z.B. aufgrund familiärer Belastungen)
  • Störungen im Bereich Intelligenz, dem Sozial-, Arbeits- und Leistungsverhalten
  • Entwicklungsstörungen (z.B. Asperger Autismus, Teilleistungsstörungen)
  • Persönlichkeitsentwicklungsstörungen (1)
  • Störungen im Umfeld jugendpsychiatrischer Krankheitsbilder

 

Ausschluss - Einige Ausschlusskriterien

In der Regel können wir in unseren teilstationären Bereich nicht aufnehmen:

  • Kinder und Jugendliche, die von ihrer Herkunftsfamilie nicht mehr ausreichend versorgt und betreut werden können und deren Eltern nicht zur Mitarbeit bereit sind
  • Wenn das teilstationäre Betreuungsangebot den Bedürfnissen des Kindes/Jugendlichern oder der Familie nicht gerecht werden kann
  • Kinder und Jugendliche, die akut suizidal sind
  • Kinder und Jugendliche mit chronisch psychotischen Störungen
  • Kinder und Jugendliche, die geistig und/oder körperlich so stark behindert sind, dass sie in einer spezialisierten Einrichtung betreut werden müssen.
  • Kinder und Jugendliche mit chronischem Substanzmittelmissbrauch