Mitglied im VPK

 

Mitglied bei Habakuk

Märchen, Märchen!

Es war einmal ein sonniger Freitag, an dem sich 7 Schüler ins Waldklassenzimmer begaben, wo sie drei Märchen erzählt bekamen. Die Märchenerzählerin Frau Bamberg berichtete von zauberhaften Mäusen und verliebten Jägern. Ein schönes Erlebnis, das uns alle für einen Moment in die Märchenwelt katapultiert hat.

Trotz Quarantäne Spaß gehabt

Insgesamt zwei Wochen mussten unsere Wohngruppenkinder in der Quarantäne auf unserem Gelände ausharren. Das haben alle gut durchgehalten. Ein kleiner Höhepunkt war sicherlich das selbstorganisierte Bungeetrampolin, das gerade so auf unser Gelände passte. So konnten einige Kinder das erste Mal ausprobieren, wie es sich anfühlt, einen Salto rückwärts oder auch vorwärts zu machen. Die Freude war an den Gesichtern abzulesen. Herzlichen Dank an die Wohngruppe, die den reibungslosen, entspannten Ablauf gut organisiert hatte!

Haus Fichtenhalde erhält als erste Einrichtung das Marte Meo Zertifikat Kinder- und Jugendhilfe

Haus Fichtenhalde hat als erste Einrichtung die Auszeichnung „Marte Meo Kinder- und Jugendhilfe" erhalten. „Marte Meo" kommt aus dem Lateinischen und bedeutet so viel wie »aus eigener Kraft« etwas erreichen. Und genau darum geht es: Die Methode unterstützt Menschen darin, ihre eigenen Kräfte zu entdecken und dadurch Veränderungen zu bewirken, so Heike Bösche, Lic. Marte Meo Supervisorin aus Lohmar. Entwickelt wurde sie von der Niederländerin Maria Aarts Anfang der 80er-Jahre. Heute wird das Konzept in mehr als 38 Ländern praktiziert und findet in den verschiedensten Bereichen Anwendung, wie zum Beispiel in der Analyse von Eltern-Kind-Interaktionen, aber auch in der Arbeit in Kindertagesstätten, Schulen und Jugendhilfeeinrichtungen. Schwerpunkt der Methode ist die Analyse von Videosequenzen. Dabei geht es nicht darum, Fehler und Schwächen aufzuzeigen und in den Fokus zu rücken, sondern sich gezielt der bereits vorhandenen Stärken und Ressourcen bewusst zu werden.

Haus Fichtenhalde befasst sich seit 10 Jahren mit der Marte Meo Methode unter fachkundiger Anleitung von Heike Bösche. Marte Meo ist inzwischen ein fester Baustein in der alltäglichen Arbeit geworden, berichtet Monique Breithaupt-Peters, die das Projekt ins Leben gerufen hat und intern betreut. Mittlerweile sind über 30 Mitarbeitende als Marte Meo Practitioner ausgebildet, drei weitere Angestellte arbeiten als Marte Meo Colleague Trainer und Marte Meo Therapist. Auch eine lebhafte, regelmäßig stattfindende Marte Meo Intervisionsgruppe ist entstanden.

"Mir fällt es nun viel leichter, meine eigenen Fähigkeiten wahrzunehmen und vor allem die Ressourcen der Kinder zu erkennen, zu sehen, wie ich ihre Entwicklungsprozesse unterstützen kann," fasst die Mitarbeiterin Bettina Lehmann ihre Erfahrungen als Marte Meo Practitioner zusammen.

Mit sichtbarer Freude und Stolz auf sein Team nahm Martin Adam am 17.10.2020 die Auszeichnung von Heike Bösche entgegen.

 

Haus Fichtenhalde hat acht neue Marte Meo Practitioner

Beziehung und Wertschätzung stehen bei uns im Vordergrund. In einer weiteren Marte Meo Ausbildungsrunde mit unserer sehr geschätzten Heike Bösche erlernten acht Mitarbeiter*innen von Haus Fichtenhalde, ihre wohlwollenden und wertschätzenden Beziehungsaufbau zu Kindern und Jugendlichen noch weiter zu verbessern und auf sie einzugehen. Die Mitarbeiter*innen beobachteten dabei sich selbst mit Hilfe von Videoaufnahmen, um noch besser an die Bedürfnisse der Kids anzuschließen. Man sieht, wie alle mit Freude dabei waren! (Mit auf dem Foto ist eine Gastteilnehmerin von extern)

Elterninformationstag

 

In angenehmer Atmosphäre wurden die Eltern über Weiterentwicklung und Neuerungen des SBBZ Haus Fichtenhalde informiert. Ein Highlight war sicherlich der Kurzfilm über unsere  SMV, die sich dadurch auch der Elternschaft vorstellen konnte.

Aktionstag Schule

 

Mittlerweile etabliert hat sich der zwei Mal jährliche Aktionstag, an dem alle Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit den Lehrkräften das Gelände wieder herrichten. So wurde u.a. der Bachlauf gereinigt, Geländer repariert und der Waldplatz für unser Waldklassenzimmer wieder instand gesetzt. Für das leibliche Wohl sorgte unsere Schülerfirma. Einen großen Dank an alle Kolleginnen und Kollegen sowie den Kindern und Jugendlichen des Haus Fichtenhalde für diese gelungene Aktion!

Aktion "Spielen macht Schule"

Das Haus Fichtenhalde e.V. hat dank seines originellen und durchdachten Konzepts eine komplette Spielwarenausstattung für ein Spielezimmer gewonnen. Die Initiative „Spielen macht Schule" fördert so das klassische Spielen an Schulen, denn: Spielen macht schlau! „Spielen und Lernen sind keine Gegensätze! Darum sind gute Spiele eine wichtige Ergänzung des schulischen Bildungsangebots. Kinder unterscheiden nicht zwischen Lernen und Spielen, sie lernen beim Spiel", so Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer, ZNL Ulm.

Die Schule Haus Fichtenhalde e.V. hat sich an dem diesjährigen Aufruf der Initiative beteiligt und ein pädagogisches Konzept eingereicht, in dem sie ihre Ideen und Vorstellungen rund um ein Spielzimmer in ihrer Schule vorstellt. Unser Schulkonzept schließt seit dem Schuljahr 16/17 das Spielen mit in den Unterricht und in Form der „Spielegruppe" auch explizit in den Stundenplan ein, nicht nur als Belohnung oder Differenzierung, sondern auch als fächerübergreifendes Prinzip zur Schulung von Basiskompetenzen.

Die Initiative „Spielen macht Schule" wurde vom Verein Mehr Zeit für Kinder und dem ZNL Transferzentrum für Neurowissenschaften und Lernen ins Leben gerufen. Unterstützt wird die Initiative, die in diesem Jahr zum 13. Mal ausgeschrieben wurde, von den 16 Kultusministerien. Die besten Konzepte wurden von einer Jury prämiert und die Einrichtung der Spielzimmer erfolgte im Anschluss. Die Spielwaren werden von den Mitgliedsunternehmen des Deutschen Verbands der Spielwarenindustrie e.V. (DVSI) kostenlos zur Verfügung gestellt.

Haus Fichtenhalde bringt die Mitarbeiter aufs Rad

Seit einem Jahr bietet Haus Fichtenhalde seinen Mitarbeitern die Möglichkeit an, mit JobRad ein (Dienst)Fahrrad über den Arbeitgeber zu leasen. Dies wird vom Gesetzgeber steuerlich gefördert, da Radfahren den Verkehr entlastet und die Umwelt schützt. 10 Mitarbeiter (von 70) haben dieses Angebot bereits genutzt und kommen seitdem umweltfreundlich mit dem Mountainbike oder ganz entspannt mit dem E-Bike zur Arbeit, obwohl es zu ihrem Arbeitsplatz am Waldrand von Fessenbach stetig bergauf geht. Und damit die vielen Räder auch sicher abgestellt werden können, wurde gleich auf dem Gelände auch noch ein Fahrradparkplatz eingerichtet.

Neuer Bilder für den Essbereich

Jetzt hängen endlich die neuen Bilder, die die Künstlerin Alexandra Wollitzer extra für unsere Kinder und Jugendlichen nach deren Wünschen und Vorgaben gemalt hat, im Essbereich. Frau Wollitzer kam für die feierliche Einweihung höchstpersönlich zu uns

Spende an "Angkors Kinder e.V."

Auch wenn die Fastenzeit nun schon einige Wochen zurück liegt-die Übergabe der diesjährigen "Reistagspende" stieß dennoch auf großes Interesse bei den Kindern. Während der Fastenzeit wird im Haus Fichtenhalde, sowohl in der Wohnguppe als auch in den Tagesgruppen, nun schon seit einigen Jahren einmal in der Woche statt eines "gewöhnlichen" Mittagessens ein einfaches, aber schmackhaftes Reisgericht für die Kinder zubereitet - die daraus gewonnene Ersparnis wird an ein soziales Projekt gespendet, über welches die Kinder entscheiden.

Im Rahmen der Kinderkonferenz haben die Kinder verschiedene Projekt vorgestellt und eine Auswahl getroffen. In diesem Jahr fiel die Entscheidung der Kinder zu Gunsten "Angkors Kinder e.V.", einem 2003 gegründeten Verein aus Offenburg, welcher sich zur Aufgabe gemacht hat, Kindern wie deren Familien in Kambodscha zu helfen. Alle gespendeten Gelder kommen direkt vor Ort bei den betroffenen Kindern an. In der Vergangenheit gelang es damit bei der Eröffnung eines Kinderkrankenhauses zu unterstützen. Seit einigen Jahren widmet sich der Verein ganz der neuen "Lake Clinic Cambodia" - einem schwimmenden Kinderkrankenhaus.

Die Kinder von Haus Fichtenhalde haben im Rahmen der Spendenübergabe der sehr anschaulichen und interessanten Präsentation von Hr Schneider und Herrn Strecker gelauscht und viele interessante Fragen stellen können.

Aktionstag der Schule am 27.02.2019

Alle Schülerinnen und Schüler konnten sich am Aktionstag aktiv beteiligen. Gemeinsam haben wir den Frühjahrsputz auf dem Gelände wahrgenommen. So wurde der Bachlauf vom Laub gereinigt, liegengebliebener Müll beseitigt, unser Waldklassenzimmer instand gesetzt und die umliegenden Hecken geschnitten. Nun kann der Frühling kommen und wir sagen Danke an die vielen fleißigen Helferinnen und Helfer!

Kinder von Haus Fichtenhalde beseitigen Silvestermüll

Wie in den vergangenen Jahren zogen die Kinder/Jugendlichen mit ihren Betreuern von den Tagesgruppen mit Besen, Eimern und Müllsäcken in die Rebwege von Fessenbach, um diese von dem an Silvester liegengelassenen Müll zu befreien. Erfreulicherweise lag dieses Jahr weniger Müll auf den Wegen, dennoch kam ein ganzer Anhänger Unrat zusammen. Als Belohnung für ihren Einsatz gab es anschließend für alle Würstchen am Lagerfeuer.

Weihnachtsmarkt in Fessenbach am 30.11.2018

In diesem Jahr feierte der Fessenbacher Weihnachtsmarkt rund um den Rathausplatz und das Feuerwehrhaus sein 20-jähriges Bestehen. Und trotz Regens kamen die Besucher auch zum Stand von Haus Fichtenhalde: Dort konnte man sich wirklich nicht sattsehen, denn es gab Zaubernüsse, Weihnachtsstiefel, Lippenbalsam, Badebomben, Cantuccini und Linzertorte, Vogelfuttertassen, Holz-Weihnachtsbäume und Kerzenständer. Und so mancher Artikel wanderte dann auch als Geschenk oder kleines Mitbringsel für Weihnachten in die Taschen der Besucher.

Beteiligungswerkstatt "Gut und sicher leben in Haus Fichtenhalde" am 21.11.2018

 

Heute (28.11.2018) wurden die Kinder und Jugendlichen gefragt: Kinder und Jugendliche reden und Erwachsene hören zu. So war die Regel bei der Beteiligungswerkstatt unter dem Motto "Wie kann man hier in Hus Fichtenhalde gut und sicher leben?" In einer ganztägigen Veranstaltung in Kooperation mit dem Praxisforschungsinstitut ism aus Mainz wurden Plakate beschriftet, beklebt und vorgestellt, um dieser Frage näher auf den Grund zu gehen.

 

  • Wie sicher fühlen sich Kinder und Jugendliche hier in Haus Fichtenhalde?
  • Was müssen Kinder, aber auch Erwachsene tun, damit es hier bei uns gut oder weniger gut läuft?
  • Was kann jeder von uns tun, damit es besser läuft?

Die Mitarbeiter hörten aufmerksam zu und gaben Rückmeldung dazu, was sie verstanden hatten. Zum Schluss gab es eine Pressekonferenz der Zukunft, bei der alle nochmal ihre Ideen vorstellten, wie Haus Fichtenhalde es im Jahr 2020 zu eine der sichersten und besten Einrichtungen geschafft  haben könnte.
Frau Moos und Frau Reckhaus vom ism und auch die Mitarbeiter von Haus Fichtenhalde moderierten uns alle durch den Tag.

 

Auffrischungstag "Marte Meo" mit Heike Bösche

 

Marte Meo hat sich als entwicklungs- und ressourcenorientierte Methode in Haus Fichtenhalde ja schon bewährt und ist eine Erfolgsgeschichte. Anhand von kurzen Video-Clips analysieren wir, was die Kinder und Jugendlichen in Haus Fichtenhalde schon entwickelt haben, was der nächste Entwicklungschritt ist und welche Unterstützung sie von uns Mitarbeitern dafür brauchen. Aber, auch wir lernen nie aus.
Deswegen trafen sich am 30.11.2018 Practitioner, Therapeuten und Kollegenberater zu einem Auffrischungs- und Supervisionstag. Unsere Ausbilderin - die lizensierte Marte Meo Supervisorin Heike Bösche zeigte uns Weiterentwicklungen der Methode und wir nutzten den Tag, um für unsere eigenen Fälle von ihr zu lernen.
Fazit: insgesamt ein gelungener und aufschlussreicher Tag, den wir gerne im nächsten Jahr noch einmal machen möchten!

 

Fitnessstudio statt Schulsporthalle

 

Seit diesem Schuljahr trainiert die Klasse 8/9 im Fitnessstudio "CrossFit" in Ortenberg erstmal für 1/2 Jahr. Krafttraining steht im Vordergrund und die Jungs können hier ihre eigenen Grenzen kennenlernen. Ein großer Dank an Herrn Paulsen und seinem Team für die tolle Kooperation.

 

"Hundertwasser" Ausstellung

 

Beim diesjährigen Sommerfest gab es erstmalig eine Ausstellung von Kunstwerken angelehnt an den Künstler „Hundertwasser“. Die Schülerinnen und Schüler haben im Kunstunterricht bei Frau Baumann über viele Wochen hinweg mit Begeisterung an ihren Werken gearbeitet. Die Ergebnisse waren von großem künstlerischem Wert!